Altstadt

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Goldenes Herz:


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Ein Konzept für die Altstadt



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Goldenes Herz - FWG will Förderkonzept für die Altstadt


Die Freie Wählergemeinschaft Korbach wurde Mitte der 70er Jahre aus Protest zur damaligen Altstadtpolitik der etablierten Parteien gegründet. Obwohl inzwischen die politischen Aktivitäten auf alle Bereiche ausgedehnt wurden, liegt unsere wunderschöne Altstadt den Freien Wählern immer noch besonders am Herzen. Mit Sorge wurden die Veränderungen der letzten Jahren beobachtet.

Wer sich etwas näher mit der Altstadt beschäftigt, sie besucht und dabei fachkundige Begleiter mitnimmt, wie die FWG im Januar 2006, erkennt schnell die Probleme, die zukünftig gelöst werden wollen. Das es sich dabei nicht um ein typisch Korbacher Phänomen handelt, sondern vergleichbare Situationen auch in anderen Altstädten auftreten, wie Herr Dr. Buchstab und Frau Dr. Wüllenkemper vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege berichteten, ist wenig tröstlich.

Lassen Sie uns einen näheren Blick auf die beiden Kernprobleme, mit denen unsere Altstadt zu kämpfen hat, werfen. An erster Stelle ist die bestehende Bausubstanz zu nennen: viele kleine Häuser mit kleinen Räumen, niedrigen Geschoßhöhen und wenig Grün drumherum. Eine solche Bausubstanz ist für junge Leute wenig attraktiv. Sie bauen lieber am Stadtrand neu und nehmen den meist erhöhten finanziellen und zeitlichen Aufwand der Sanierung eines alten Fachwerkhauses nicht in Kauf. Hinzu kommt eine relativ schlechte Erreichbarkeit mit dem Auto, ein Nachteil, der auch durch die zentrale Lage nicht vollständig aufgewogen wird.


ls Folge entsteht das zweite Problem: in der Altstadt stimmt der Altersmix nicht mehr. Hier leben viele ältere Menschen, deren Kinder weggezogen sind und wenig junge Familien mit Kindern. Der demografische Wandel hat die Korbacher Altstadt erreicht. Bezieher kleiner Renten können die am Haus notwendigen Reparaturen kaum finanzieren. Durch die fehlende Kaufkraft entsteht eine lokale Strukturschwäche, die es für Geschäfte, wenn denn überhaupt geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, unattraktiv macht, sich anzusiedeln. Die Folge sind Leerstände, langsam aber sicher zerfallende Gebäude oder, kurz, alle weiteren und hinlänglich bekannten Schwierigkeiten.

Wer langfristig die Altstadt sichern und erhalten will, muß dafür sorgen, daß sich junge Familien ansiedeln. Das geht nur mit einer sanften Veränderung bestehender Strukturen, der auch das Landesamt für Denkmalpflege sehr viel aufgeschlossener gegenübersteht, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Aber es gehört noch viel mehr dazu.

Die FWG fordert daher unter dem Titel „Goldenes Herz“ die Erarbeitung eines dauerhaft angelegten und zukunftsorientierten Konzeptes zur Sicherung und Erhaltung der Altstadt, das unter anderem ein Förderprogramm für ansiedlungswillige junge Menschen beinhalten soll. Die Entwicklung eines solchen Konzeptes soll noch in diesem Jahr durchgeführt werden, damit ab 2007 mit der Umsetzung begonnen werden kann.

Gehen Sie diesen Weg mit uns. Wählen Sie am 26. März Liste FWG!



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Die Unabhängigen mit dem Bürgerblick


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