Freie Wähler informieren sich an der Baustelle Hallenbad

Unter Führung ihres Vorsitzenden Kai Schumacher besuchten die Freien Wähler die Baustelle des Hallenbades. Die Begrüßung erfolgte durch den Projektleiter für die Hallenbadsanierung Herrn Friedhelm Schmidt. Schmidt wies auf die Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung und des Gesellschafterausschuss Bad hin: Es soll eine gezielte Sanierung des Hallenbades mit dem Ziel einer größtmöglichen Beibehaltung des bisherigen Angebotes erfolgen. Die Einbeziehung und Weiternutzung bestehender, funktionstüchtiger Gebäudeteile und Technikelemente ist zu prüfen. Die Sanierung hat neben der Anpassung von Statik und Technik an heutige Standards auf die energetische Optimierung unter Berücksichtigung der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfolgen. Die Sanierung des Hallenbades Korbach soll zeitnah durchgeführt werden. Es wird angestrebt, das sanierte Hallenbad ab dem Herbst 2011 wieder zu öffnen.

Bei dem zweistündigen Rundgang erläuterte Schmidt die einzelnen Sanierungsschritte. Auf Nachfrage von Stadtrat Graf, ob denn bei der energetischen Sanierung die EnEV (EnergieEinsparverordnung) eingehalten würde, führte der Projektleiter aus, dass selbst bei einer Zweifachverglasung nicht nur die EnEV 2009, sondern schon die EnEV 2012 eingehalten würde. Eine Dreifachverglasung wäre sogar entgegen der EnEV 2012, da dem geringeren Wärmeverlust andere Energiekosten wie erhöhter Bedarf an Beleuchtung gegenüberstehen würde.

Der erste Bauabschnitt wird mit einer Punktlandung, sowohl bei dem Termin als auch bei den Kosten, abgeschlossen werden. Darüber zeigten sich die Freien Wähler erfreut und sind überzeugt den zweiten Bauabschnitt wie geplant anzugehen. Wichtig war den Freien Wählern dabei die Bauliche Ausführung der Rutsche, des Sprungturmes, der Babybereich, die Saunalandschaft, sowie eine Gastronomie und ansprechende Außengestaltung sofort mit zu verwirklichen. Bei den Planungen wurden nicht nur die politischen Entscheidungsträgern sondern auch Vertreter bisheriger und künftiger Nutzergruppen eingeladen. Dieses wurde von den Freien Wähler sehr positiv aufgenommen. Die in den zahlreichen Informationsveranstaltungen der Nutzer des Sportbades, des künftigen
Sole-/Bewegungsbades sowie der Sauna geäußerten Wünsche sind sofort in die Planungen eingeflossen.

Das gleiche gilt für die Wünsche und Anregungen von Kindern, Jugendlichen und Lehrern. Hierbei wurde deutlich, dass der geplante Anbau eines Aufenthaltsbereiches, ein großer Wunsch der Nutzer ist. Dieser Aufenthaltsbereich wäre auch bei Wettkämpfen und öffentlichen Veranstaltungen als Tribünenbereich für Publikum geeignet (multifunktional). Die Freien Wähler werden diesen Wunsch unterstützen. „ Bei einer Summe von kleiner 1% der Bausumme können wir uns gar nicht dem Wunsch verschließen “, gab Maik Hartwig, 2. Vorsitzender, die Meinung der Freien Wähler Ausdruck. „Ein späterer Anbau sei teurer und letztendlich nur gewurschtel“, fügte Thomas Berg an. Der Umbau des bisherigen Freizeitbades zu einem Sole Bewegungsbad fand ebenso Anklang bei den Freien Wähler.

Positiv zu beurteilen ist auch, dass ein Auftragsvolumen von rund 1,5 Mio. Euro direkt an die heimische Wirtschaft erfolgen konnte, und weitere Gewerke im Wert von rund 1,2 Mio. Euro im Umkreis vergeben wurde. Bei den verbleibenden restlichen Gewerken handelt es sich überwiegend um Spezialarbeiten (Edelstahlbecken, Badewassertechnik usw.), die in der näheren Umgebung nicht angeboten werden.