Neue Seite 1

Bürgerengagement:

Neue Seite 1

in der Kernstadt und den Ortsteilen


Ziel der sachorientierten Kommunalpolitik der FW Korbach ist es seit Jahren, die Eigenverantwortung der Ortsteile, aber auch der Vereine und Verbände in der Kernstadt, zu stärken. Vielerorts sind die Bürgerinnen und Bürger in Korbach bereit, sich tatkräftig für die Gemeinschaft einzusetzen. Deutlich wurde dies beispielsweise bei der Errichtung der Beerdigungshalle in Ober-Ense oder des Beachvolleyballfeldes durch die Volleyballer des TSV 1850/09 Korbach.

Nach Auffassung der Freien Wähler wurde diese Eigeninitiative viel zu selten abgefragt und gefördert, was das Interesse für die Gemeinschaft mitzuarbeiten in der Kernstadt und den Ortsteilen schwinden ließ. Als Indiz hierfür müssen auch die Probleme in einigen Ortsteilen bei der Aufstellung der Einheitslisten für die Ortsbeiratswahlen gewertet werden: es war schwer genügend Kandidaten zu finden. Ein Grund dafür ist sicherlich, daß zu wenig Entscheidungen direkt vor Ort, d. h. durch den Ortsbeirat, getroffen werden können: Der Ortsbeirat fühlt sich als „Bittsteller". Das muß sich ändern. Die FW Korbach arbeitet gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Friedrich an einer Verbesserung der Situation und schlägt vor: Die Ortsbeiräte, aber in letzter Konsequenz auch Vereine oder andere Zusammenschlüsse in der Kernstadt, sollen ein Teil des Ortsteilbudgets selbst verwalten und verantworten dürfen. Erst dann – so die Auffassung der FW Korbach – wird die Arbeit in den Ortsbeiräten wieder lohnenswert. Hierzu sollten Pilotprojekte in zwei oder drei Ortsteilen schon im Jahr 2001 starten.

Dieses Pilotprojekt soll nicht nur auf Unterhaltungsmaßnahmen beschränkt bleiben, sondern auch auf neue Maßnahmen und Investitionen ausgedehnt werden. Angestrebt wird, einen ausreichenden Betrag zur Verfügung zu stellen, der dann wiederum eigenverantwortlich genutzt werden kann. Für das laufende Haushaltsjahr sind als Pilotprojekt die Küchenerweiterung am DGH in Goldhausen, die Kanalbauarbeiten am Sportplatzgebäude in Hillershausen und die Anbringung des Windschutzes an der Friedhofskapelle Rhena denkbar. Einem FW Korbach Antrag folgend, ist auch schon grünes Licht für dieses Projekt im Jahr 2001 gegeben.

Nachdem die Umbauten an den Dorfgemeinschaftshäusern von Helmscheid und Niederschleidern abgeschlossen sind, stehen nunmehr Planungskosten für die Hallenerweiterung in Hillershausen bereit. Die Mehrzweckhalle in Eppe soll endlich einen gestalteten Parkplatz erhalten. Weiterer Straßenausbau ist in Rhena und Nordenbeck vorgesehen, die Erschließung des Baugebietes in Meineringhausen steht kurz bevor. Der Antrag der FW Korbach zur Erweiterung des Vorraumes an der Halle in Lengefeld wurde leider von der SPD und Teilen der CDU abgelehnt.
Nachdem die Dorferneuerung in Meineringhausen abgeschlossen ist, wurde nunmehr der Startschuß für die Ense-Dörfer (Nieder-Ense, Nordenbeck, Ober-Ense) gegeben. Die FW Korbach wird noch in diesem Jahr den Antrag stellen, Rhena als nächsten Ort in die Dorferneuerung aufzunehmen.

Neue Seite 1

Die Profis in der Kommunalpolitik